An einer Promenade schlendern die Massen entlang, es ist Sonntag abend aber noch warm, noch Abendsonne, der See plätschert, diverse Imbissstände, Softballspieler, sich Sonnende, Unterhaltende, Lesende, Gruppen mit Gitarren, an manchen Stellen sitzen die Leute enger zusammen als an anderen.
Wenn man da aufmerksam, mit ausgefahrenen Antennen, durchgeht, fühlt man von Zeit zu Zeit das gewisse Etwas: Hier ist es cool, hier kann was Großes passieren, hier ist ein Teppich, hier ist Ruhe, Energie und Bewegung zugleich, ein Gemisch von Patterns, das mehr ist als die Summe seiner Teile.
Wenige Meter weiter ist das Feeling wieder weg, ohne daß man genau bestimmen könnte, was die Begrenzung ausmacht.
Solche Zonen gibt es in manchen Städten mehr als in anderen, zB in Zürich mehr als in Frankfurt und dort wiederum mehr als in Hannover. Die wenigsten gibt es in Kassel, die meisten in Berlin.
