Viele Menschen setzen sich in einem fahrenden Zug lieber in Fahrtrichtung, das ist bekannt. Manche tun dies aus körperlichen Unverträglichkeitsgründen heraus, weil ansonsten die Reisekrankheit droht (weil, wie es heißt, „widersprüchliche Signale“ an das Gehirn gesendet würden; siehe auch „Todesfälle durch Sitzen entgegen der Fahrtrichtung“). Andere bevorzugen diese Sitzrichtung aus psychologischen Gründen: Man will sehen, wohin man fährt.
Weitaus weniger untersucht ist die Fragestellung, ob sich Menschen in einem an einem Fluss – beispielsweise dem Rhein – gelegenen Biergarten lieber in Fließrichtung setzen. Hier entfallen alle oben genannten Argumente, und dennoch scheint es so zu sein, ist aber vielleicht doch eher Zufall. Um das zu klären, müsste eine größer angelegte Feldstudie durchgeführt werden.
