Stockenten und Amseln dominieren die Szene, hier, an dem kleinen See nahe des Messegeländes. Die Amseln sitzen überwiegend in den Bäumen, und die Entenkolonie bewegt sich langsam, jedoch unaufhaltsam, Richtung See.

Auf der Wiese vor dem See findet sich viel Nahrung, Stockenten sind Allesfresser. Viele kleine Küken sind dabei, die Brutzeit ist jetzt, im Mai, gerade vorüber. Die Stockenten wirken im einzelnen stets so, als hätten sie gar kein bestimmtes Ziel. Manche laufen hierhin und dorthin, andere ruhen sich im Schatten aus, wieder andere machen es sich sogar direkt auf dem Weg bequem. Doch wer die Kolonie aus der Vogelperspektive und im Zeitraffer verfolgt, erkennt deutlich die Drift gen Wasser.
Nach einiger Zeit ist die Wiese vor dem See ziemlich voll mit Enten, doch keine geht hinein.

Es sind Herdentiere, sie warten auf das Signal des Anführers, welche Ente auch immer das ist. Doch es kommt einfach nicht. Unschlüssig lungern die Tiere auf der kleinen Wiese herum, manche gehen sogar über den Weg zur großen Wiese zurück, sich dabei jedoch nie allzuweit vom Seeufer entfernend. Und gequakt wird, was das Zeug hält.
Schließlich, als schon fast nicht mehr damit zu rechnen ist, ist der Bann gebrochen. Wer das Signal gegeben hat, ist im Nachhinein nicht mehr auszumachen, jedenfalls sind zwei Minuten später fast alle Enten im Wasser, schwimmen dort fröhlich herum und halten Mahlzeit. Ausgewogene Ernährung ist schließlich das A und O.
