Es ist Mai, abends aber immer noch frisch, so dass irgendwann die Fenster zu schließen sind. Oder, wie im Fall dieser Sports Bar, die Schiebetür. Dabei handelt es sich genau genommen um einen Set von vier Teiltüren, die, einer komplizierten Logik zufolge, in einer bestimmten Reihenfolge und in bestimmten Winkeln nacheinander zugeschoben werden müssen, weswegen die Bedienung vielmals an verschiedenen Stellen hinaus und wieder herein gehen und dabei immer wieder Gäste um Verzeihung für die Störung bitten muss.
Danach ist es in der Bar wieder ruhig. Auf allen Monitoren läuft dasselbe Fußballspiel aus der Premier League. Es sind insgesamt acht Monitore, davon gibt es also genau doppelt so viele, wie der Schiebetüren, auf denen sich teilweise das grüne Fußballfeld der Monitore schwach spiegelt. Es handelt sich um eine nonhumane, verborgene Form von Kommunikation.
